Bocklet begrüßt Vertragsunterzeichnung zu Maisach-Konzept

Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet hat als zuständiger Stimmkreisabgeordneter die Unterzeichnung der Verträge zur Verwirklichung des Konzepts der Gemeinde Maisach über die Nachfolgenutzung des ehemaligen Militärflughafens begrüßt. Dabei handelt es sich um die Ausgleichsregelung für die Inanspruchnahme der FFH-Flächen auf der Maisacher Flur, die ihrerseits Voraussetzung für die Aufstellung des Bebauungsplans der Gemeinde Maisach ist.

Zur Unterschrift standen die „Übertragung der gesamtstaatlich repräsentativen Naturschutzfläche ‚Eching-Mallertshofer Holz’ auf die Stadt Garching und die Gemeinde Eching“ im Rahmen des Nationalen Naturerbes der Bundesrepublik Deutschland sowie der „Vertrag über die Herstellung, Pflege, Sicherung und Finanzierung naturschutzfachlicher Maßnahmen im Naturschutzgebiet ‚Mallertshofer Holz mit Heiden’“ im Zuge des Bebauungsplanes „Konversion Alter Flugplatz Fürstenfeldbruck“ der Gemeinde Maisach. Wegen des Pilotcharakters der naturschutzfachlichen Ausgleichsmaßnahmen haben sich die Verhandlungen zwischen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und den betroffenen Gemeinden und dem Brucker Landkreis über mehr als zwei Jahre hingezogen. An ihnen waren auch die zuständigen Ministerien des Bundes und Bayerns beteiligt. Es war das Bestreben aller Beteiligten, die naturschutzfachlichen und –rechtlichen Regelungen so optimal wie möglich auszugestalten, damit sie auch einer möglichen gerichtlichen Nachprüfung standhalten. Angesichts der überregionalen Bedeutung dieser ökologischen Konversionsmaßnahmen leistet Umweltminister Dr. Marcel Huber die Unterschrift für den Freistaat.

MdL Bocklet nannte die Vertragsunterzeichnung einen „Meilenstein“ auf dem Weg zur Verwirklichung des Konzepts der Gemeinde Maisach. Er hatte durch die Änderung des Landesentwicklungsprogramms (LEP) dafür gesorgt, dass das Areal des ehemaligen Militärflughafens für nichtfliegerische Zwecke zur Verfügung gestellt werden kann. Die Ansiedlung des Fahrsicherheitszentrums von BMW auf den teilweisen FFH-Flächen machte die großräumigen naturschutzrechtlichen Ausgleichsmaßnahmen nötig. Nach der Vertragsunterzeichnung hat die Gemeinde Maisach nun endlich die Möglichkeit, ihren Bebauungsplan für das Fürsty-Areal zu beschließen.