Leserbrief über die verdienstvollen Aktivitäten von Herrn Peter Ascherl zugunsten von HIV-Infizierten in Südafrika, insbesondere durch seinen „Freundeskreis Hope Cape Town“.

Sie berichten in Ihrer Ausgabe vom 12. März 2013 über die verdienstvollen Aktivitäten von Herrn Peter Ascherl zugunsten von HIV-Infizierten in Südafrika, insbesondere durch seinen „Freundeskreis Hope Cape Town“. Ich hatte im Rahmen der Reise des Präsidiums des Bayerischen Landtags in die südafrikanischen Partnerprovinzen Bayerns, Gauteng und Westkap, vom 23. Februar bis 03. März 2013 Gelegenheit, bei einem Besuch im Township Blikkiesdorp in der Provinz Westkap Herrn Pfarrer Stefan Hippler und die Arbeit seiner Organisation Hope Cape Town kennenzulernen.

(Das 1. Foto zeigt von rechts nach links Landtagspräsidentin Barbara Stamm, Landtagsdirektor Peter Worm, Vizepräsident Reinhold Bocklet und Pfarrer Stefan Hippler im Township Blikkiesdorp;)

(das 2. Foto zeigt von links nach rechts Landtagspräsidentin Barbara Stamm, Vizepräsident Franz Maget, Pfarrer Stefan Hippler, Vizepräsident Reinhold Bocklet und Präsidiumsmitglied Christa Steiger im Township Blikkiesdorp.)

Aus eigener Anschauung kann ich bestätigen, dass Hope Cape Town auf lokaler Ebene vor allem in der Aids-Beratung und –hilfe im Westkap tätig ist und in erster Linie mit eigens ausgebildeten Fachkräften arbeitet, die in den Gemeinden leben und dort Beratung und medizinische Hilfe bei HIV, Aids und Tuberkulose leisten. Hope kooperiert mit den örtlichen Behörden und Kliniken und bezieht auch traditionelle lokale Autoritäten in seine Arbeit mit ein. Weitere Projekte von Hope sind u.a. Anbau von Gemüse und Früchten, Suppenküchen, Fußballteams, Erwachsenenqualifizierung und Nachmittagsbetreuung von Kindern.

Von den weltweit ca. 34 Mio. Menschen mit HI-Virus leben mehr als zwei Drittel in Ländern des südlichen Afrika. Die Bekämpfung der Pandemie ist im Übrigen nicht nur eine humanitär motivierte Strategie, sondern kann auch dazu beitragen, die Ausbreitung von Resistenzen einzudämmen, von denen auch unsere Gesellschaft betroffen sein kann. Mit Ihrer ausführlichen Berichterstattung lenken Sie dankenswerterweise die Aufmerksamkeit Ihrer Leser auf das vorbildliche Engagement von Herrn Peter Ascherl mit seinem „Freundeskreis Hope Cape Town“, der jede Unterstützung verdient.