Freistaat finanziert barrierefreien Ausbau in Buchenau - Landtagsvizepräsident Bocklet begrüßt neues 60 Mio.-Programm der Staatsregierung

Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet begrüßt die Entscheidung der Bayerischen Staatsregierung, die S-Bahn-Station Buchenau/Fürstenfeldbruck in das neue Programm des Freistaates zum barrierefreien Ausbau von Bahnhöfen aufzunehmen. Im Rahmen dieses Programms sollen bis zum Jahr 2018 u.a. 13 S-Bahn-Stationen in den Räumen München und Nürnberg barrierefrei gemacht werden. Für das Programm sind 60 Mio. Euro vorgesehen. Wie Bocklet betont, lege der Freistaat Bayern dieses Programm freiwillig auf, obwohl die Verantwortung für den barrierefreien Ausbau der Bahnhöfe beim Bund als deren Eigentümer liege. Außerdem werde mit zusätzlichen Planungsmitteln für weitere Stationen die Voraussetzung dafür geschaffen, dass auch diese zeitnah barrierefrei ausgebaut werden könnten. Der S-Bahnhof Puchheim ist nicht unter den Bahnhöfen des neuen Programms aufgeführt, weil dort für die Barrierefreiheit der geplante viergleisige Ausbau Voraussetzung ist. Stattdessen hat der Freistaat der Stadt Puchheim bereits im vergangenen Jahr die Hälfte der Finanzierung eines Provisoriums zugesagt. Der barrierefreie Ausbau von S-Bahn-Stationen in München und Nürnberg ist im Übrigen Teil des 13-Punkte-Sofortprogramms, das der Ministerrat im Mai vergangenen Jahres beschlossen hat und mit dem ab diesem Jahr begonnen werden soll. Der Beschluss des Kabinetts erlaubt es dem Freistaat nun, mit der DB AG die notwendigen Verträge abzuschließen.