Vertreterinnen des BLLV-Kreisverbandes Fürstenfeldbruck bei Reinhold Bocklet

 

Zu einem zweistündigen Gespräch trafen sich kürzlich die Vertreterinnen des BLLV-Kreisverbandes Fürstenfeldbruck mit dem 1. Vizepräsidenten des Bayerischen Landtags, Stimmkreisabgeordneten Reinhold Bocklet. An dem regen Austausch über die aktuelle Situation an den Schulen im Schulamtsbezirk sowie über allgemeine schulpolitische Entwicklungen nahmen neben der BLLV-Kreisvorsitzenden Inge Heining (links) auch die BLLV-Vertreterinnen (von links nach rechts) Kerstin Polster, Gerdi Auerhahn, Cathrin Theis und Anna-Maria-Neider teil.

Ganz oben auf der Agenda stand die alljährlich zu späte Bekanntgabe der Prüfungsnote, die dann eine noch spätere Lehrerzuweisung zur Folge hat. MdL Bocklet wies darauf hin, dass es eine Zusage des Kultusministers gebe, ab diesem Jahr die Lehrerzuweisungen bis spätestens 01. August 2013 vorzunehmen. Er stellte auch fest, dass Bayern noch nie so viele Lehrer und so wenig Schüler gehabt hat. Von Seiten des BLLV wurde eingewandt, dass die Ansprüche an die Schulen durch Ganztages- und Übergangsklassen, praktische Umsetzung des grundsätzlich zu begrüßenden Inklusionsgedankens oder generell der sich verändernden Schülerschaft als Folge des Gesellschaftswandels immer höher würden und deshalb nur mit Hilfe einer dickeren Personaldecke sinnvoll gemeistert werden könnten. Nach den Worten von Bocklet steht die Verteilung der rund 1300 Stellen für neue und zusätzliche Aufgaben, die für die Jahre 2013 und 2014 im Doppelhaushalt vorgesehen sind und aus der demographischen Rendite kommen, noch nicht fest. Die Stellen könnten erst im Frühjahr bedarfsgerecht auf die einzelnen Schularten verteilt werden. Dabei werde auch die Absenkung der Klassenstärken in der Jahrgangsstufe 4 berücksichtigt. Die Vertreterinnen des BLLV wollen den Landtagsabgeordneten über die aktuelle Entwicklung im Volksschulbereich auf dem Laufenden halten. MdL Bocklet sagte zu, sich weiterhin für eine ausreichende Versorgung der Grund- und Mittelschulen mit Lehrkräften einzusetzen.