Großes Gemeinschaftswerk von Staat, Landkreis und Bauernverband - Landtagsvizepräsident Bocklet lobt Vorbildcharakter des Grünen Zentrums

Den Pilot- und Vorbildcharakter des Grünen Zentrums Puch hat Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet bei der Einweihungsfeier des Gebäudekomplexes besonders hervorgehoben. Es handele sich um das erste Gemeinschaftsprojekt von Staat, Landkreis und Bauernverband in Bayern. Dabei würden erstmals die Agrar- und Forstverwaltung, die Landwirtschafts- und Hauswirtschaftsschule, die pflanzenbauliche Agrarforschung und die bäuerlichen Selbsthilfeeinrichtungen des Bauernverbandes gebündelt und räumlich zusammengefasst.

Bocklet hatte als Landwirtschaftsminister mit seiner Entscheidung für den Sitz des landwirtschaftlichen Verbundamtes in Fürstenfeldbruck seinerzeit die Voraussetzung für ein Grünes Zentrum geschaffen und sich deshalb nachdrücklich für die Verwirklichung des landwirtschaftlichen Dienstleistungszentrums eingesetzt. Bocklet lobte das vorbildliche Zusammenwirken aller Beteiligten, gerade weil die Abstimmung unter den drei Trägern, die jeder für sich und auf eigene Kosten gebaut haben, der schwierigste Teil der Durchführung des Projekts gewesen sei. Wörtlich erklärte er: „Dieses großzügige landwirtschaftliche Kompetenzzentrum in den architektonisch und ökologisch gelungenen Gebäuden stellt einen wichtigen Beitrag für die Selbstbehauptung unserer Land-, Ernährungs- und Forstwirtschaft, unserer Bäuerinnen und Bauern im harten Wettbewerb der Zukunft dar. Es ist gleichzeitig Ausdruck eines großen Gemeinschaftswerkes für den ländlichen Raum.“ Stadt und Landkreis Fürstenfeldbruck könnten sich über den Zugewinn an Attraktivität und zentralörtlicher Bedeutung freuen. Wie der Landtagsabgeordnete betonte finde das Modell des Grünen Zentrums bereits Nachahmung in anderen Teilen Bayerns.