5,865 Mio. Euro für die Südumgehung Maisach

 

Der Bau der Südumgehung von Maisach wird vom Freistaat Bayern mit insgesamt 5.865.000 Euro gefördert. Dies hat Staatsminister Joachim Herrmann dem zuständigen Stimmkreisabgeordneten, Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet, auf dessen Anfrage mitgeteilt. Der Bau der Südumgehung im Zuge der Staatsstraße 2054 wird von der Gemeinde Maisach mit veranschlagten Gesamtkosten in Höhe von 9,7 Mio. Euro durchgeführt. Die Südumgehung, die in Maisach zu einer wesentlichen Entlastung des innerörtlichen Durchgangsverkehrs führen wird, ist erst möglich geworden, nachdem der ehemalige Militärflugplatz Fürstenfeldbruck militärisch entwidmet und dank des Einsatzes von MdL Bocklet im Landesentwicklungsplan durch den Landtag für die Nutzung durch die Zivilflieger gestrichen worden war. Da die gemeindliche Baumaßnahme entscheidend zur Verbesserung der innerörtlichen Verkehrsverhältnisse beiträgt, hat der Freistaat die Ortsumgehung in die Förderung nach dem Finanzausgleichsgesetz aufgenommen. Die Zusage entfällt allerdings, wenn mit der Bauausführung durch die Gemeinde nicht bis spätestens Ende 2018 begonnen worden ist. Nach derzeitigem Planungsstand sollen die Bauarbeiten für die Staatsstraße 2054 im Frühjahr 2018 in Angriff genommen werden.