Vizepräsident Bocklet unterstützt Bahnsteig-Umplanung - DB AG hat ihre internen Vorschriften geändert

 

Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet unterstützt die Bestrebungen des Bündnisses „Barrierefreier Ausbau Bahnhof Buchenau“ und der örtlichen CSU, die aktuellen Planungen der Bahn zur Barrierefreiheit für den Bahnhof Buchenau zu korrigieren. Zwar wurden diese Planungen bereits 2012 vom Brucker Stadtrat gebilligt, nachdem der Bahnhof Buchenau nach Intervention von MdL Bocklet in die Projektplanung aufgenommen worden war. Nun aber hat sich – wie der Landtagsvizepräsident nach einem Gespräch mit der Obersten Baubehörde mitteilt – die Vorschriftenlage bei der DB AG geändert, so dass ein S-Bahn-gerechter barrierefreier Ausbau auf Basis der heute vorhandenen Bahnsteige möglich erscheint.

 

Deshalb sollen in Gesprächen mit der Stadt die Möglichkeiten einer Umplanung und die sich daraus gegebenenfalls ergebenden Mehrkosten und Verzögerungen bei der Realisierung erörtert werden. Von Seiten der DB AG werden die Umplanungen als möglich bezeichnet. Die Entscheidung liege aber letztlich beim Freistaat. Es sei zwar ärgerlich, so Bocklet, dass die DB-interne Vorschrift, die zu der vom Bürger-Bündnis kritisierten aktuellen Ausbauvariante für die Barrierefreiheit geführt hatte, erst jetzt geändert worden sei. Man sollte aber nun die Chance einer besseren Lösung nutzen, um dauerhaft einen zufriedenstellenden Zustand der Barrierefreiheit am Bahnhof Buchenau zu erreichen, betont der Landtagsabgeordnete. Es müsse dabei alles getan werden, um entstehende Mehrkosten und zeitliche Verzögerungen möglichst gering zu halten. Außerdem müsse sichergestellt werden, dass der Bahnhof Buchenau dadurch nicht das laufende Ausbauprogramm verpasse. Bocklet erinnert daran, dass der Bahnhof Buchenau zunächst vom bayerischen Ausbauprogramm für Barrierefreiheit zurückgestellt worden sei, weil man den ursprünglich geplanten viergleisigen Ausbau der S4 bis Buchenau abwarten wollte. Erst nachdem die Ausbauplanung auf 3 Gleise bis Eichenau reduziert worden war, gelang es, den Bahnhof Buchenau noch in das Ausbauprogramm nachzuschieben.