Emmeringer Eltern mit Mittelschul-Lösung zufrieden - MdL Bocklet: Landtag wird weitere Entwicklung aufmerksam beobachten

Im Sommer des letzten Jahres war es in Emmering unter Eltern an der Mittelschule wegen der Absicht der Schulverwaltung, 13 Emmeringer Schüler der 7. Klasse in den Schulstandort Fürstenfeldbruck-Nord zu versetzen, zu erheblicher Unruhe gekommen. In einer Petition hatten sich die Eltern an den Bayerischen Landtag gewandt und den örtlich zuständigen Landtagsabgeordneten Reinhold Bocklet eingeschaltet, um den Schulstandort Emmering zu erhalten. Dazu sollten 8 Schüler aus Fürstenfeldbruck-Nord der Emmeringer Mittelschule zugewiesen werden. Der Bildungsausschuss des Landtags hatte sich daraufhin für eine einvernehmliche Lösung zwischen den Schulstandorten Emmering und Fürstenfeldbruck-Nord eingesetzt und den Verbundkoordinator aufgefordert, den Emmeringer Schülern gegenüber Fairness walten zu lassen. Mit Hilfe der Moderation durch das Kultusministerium gelang es auch, eine zufriedenstellende Lösung für das Schuljahr 2015/16 zu finden.

Nachdem es zunächst danach ausgesehen hatte, dass es auch für das Schuljahr 2016/17 zu einem erneuten Konflikt mit den Eltern kommen würde und die Eltern bis zum Schluss im Unklaren gelassen würden, ist nun eine einvernehmliche Regelung gelungen. Nach den Worten der Sprecherin der Eltern, Christine Genter, „wurden die Klassenbildungswünsche der Mittelschule Emmering umfänglich erfüllt“: Ab September 2016 wird es in Emmering eine 5. Klasse mit 21 Schülern, eine 6. Klasse mit 23 Schülern, eine 8. Klasse mit 22 Schülern und eine Ü 7 – 9 mit 20 Schülern geben.

Nach dem Eindruck der Eltern haben offenbar nur der „Druck“ aus dem Kultusministerium sowie die Berichtspflicht der Regierung von Oberbayern an den Landtag zu dieser letztlich zufriedenstellenden Regelung geführt. „Mit großen Sorgen“ schauen die betroffenen Eltern nun auf das nächste Jahr, wenn die „Druckfaktoren nicht mehr vorhanden sind“. Landtagsvizepräsident Bocklet versicherte nun gegenüber der Elternsprecherin, dass er mit seinem Landtagskollegen Tomaschko (CSU) als Berichterstatter „ein aufmerksames Auge auf die weitere Entwicklung an dieser Mittelschule werfen werde“. Und er bat um sofortige Mitteilung, sollten Anzeichen von einem erneuten Kurswechsel der Schulverwaltung festzustellen sein, „damit wir wiederum in geeigneter Weise tätig werden können“.