Keine Vollsperrung zwischen Gröbenzell und Lochhausen - Ausbau der Staatsstraße 2345 soll im nächsten Jahr beginnen

Der dringend erforderliche Ausbau der Verbindung zwischen Gröbenzell und Lochhausen soll im kommenden Jahr in Angriff genommen werden. Das war Gegenstand von Gesprächen, die Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet mit Regierungspräsident Christoph Hillenbrand und dem neuen Bereichsleiter des Straßenbauamtes Freising, Dr. Stephan Meier, geführt hat. Ein besonderes Anliegen ist dem Stimmkreisabgeordneten Bocklet dabei, dass für die Erneuerung der Staatsstraße 2345 zwischen Gröbenzell und der Stadtgrenze München (Lochhausen) eine Ausweichstrecke vorgesehen wird und es nicht zu einer Vollsperrung des knapp 700 Meter langen Straßenstücks während der Bauzeit kommt. Bei der Straßenbaumaßnahme geht es um die Verbreiterung des 5,50 Meter schmalen und in sehr schlechtem Zustand befindlichen Abschnitts auf 8,00 Meter Fahrbahnbreite. Es handelt sich um eine Gemeinschaftsmaßnahme zwischen dem Staatlichen Bauamt Freising und der Landeshauptstadt München. Die Planungsvereinbarung mit der Landeshauptstadt München ist abgeschlossen. Möglicherweise sind noch Planfeststellungsverfahren zur Erlangung der benötigten Grundstücke erforderlich. Derzeit werden die Bauvorbereitungen getroffen. Der Baubeginn ist ab dem 2. Quartal 2017 geplant. Die Gesamtkosten werden mit 1,2 Mio. Euro beziffert. Eine Vollsperrung des Straßenstücks, das täglich von rd. 20.000 PKW befahren wird, hätte nach Überzeugung von MdL Bocklet untragbare Auswirkungen für den Verkehr zwischen Gröbenzell und der Landeshauptstadt sowie für die Zufahrt zur A 99. Deshalb ist die Anlage einer neben der Ausbaustrecke gelegenen Ausweichstraße gerechtfertigt und unumgänglich.