Seniorentreffs Landsberied mit Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet anlässlich eines Besuchs im Bayerischen Landtag

 

 

Im Mittelpunkt einer Diskussion des Seniorentreffs Landsberied mit Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet anlässlich eines Besuchs im Bayerischen Landtag standen aktuelle Fragen der Flüchtlingspolitik. Wie der Stimmkreisabgeordnete für Fürstenfeldbruck-Ost ausführte, stelle die Flüchtlingskrise die derzeit größte Herausforderung für den Zusammenhalt in der Europäischen Union dar. Die bayerische Bevölkerung habe angesichts des massiven Ansturms von Flüchtlingen und Migranten bis heute ein großartiges Beispiel an Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft gegeben. Man müsse sich aber darüber im Klaren sein, dass die Aufnahmefähigkeit auch eines wirtschaftlich starken Landes wie Deutschland nicht unbegrenzt sei. Deshalb gebe es jetzt zwei drängende Aufgaben, nämlich die Begrenzung des Zustroms an Flüchtlingen und die Wiederherstellung der Kontrolle über die Außengrenzen der Europäischen Union. Solange dies nicht gelungen sei, dürfe auch die vorübergehende Kontrolle an den Binnengrenzen nicht ausgeschlossen werden. Entscheidend sei, dass die Ursachen der Flüchtlingsströme durch die Beendigung der Kriegshandlungen beseitigt und die Hilfen für die Flüchtlinge vor Ort deutlich erhöht werden. Im weiteren Verlauf des Gesprächs bedankte sich Altbürgermeister Hillmeier bei MdL Bocklet dafür, dass er in seiner Zeit als Landwirtschaftsminister für die Dorferneuerung in Landsberied gesorgt und damit der Gemeinde einen großen Entwicklungsschub in der Lebensqualität ermöglicht habe. Der Besuch im Maximilianeum, der auch die Teilnahme an einer Plenarsitzung beinhaltete, schloss mit einer zünftigen Brotzeit. Unser Bild zeigt die Senioren aus Landsberied mit Vizepräsident Reinhold Bocklet (mitte) und dem Leiter der Gruppe, Kreisrat Hubert Ficker (rechts) sowie Altbürgermeister Korbinian Hillmeier (links).