Gute Chancen für B 471-Ausbau

Die Chancen für den vierbahnigen Ausbau der Bundesstraße B 471 von Geiselbullach bis Fürstenfeldbruck-Buchenau scheinen gut zu stehen. Wie Landtagsabgeordneter Reinhold Bocklet mitteilt, habe er in einem Gespräch mit Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt den Eindruck gewonnen, dass die stark gewachsene Verkehrsdichte auf diesem Straßenabschnitt die Einstufung des Ausbaus in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes rechtfertige. Der Entwurf des Bundesverkehrswegeplans befindet sich derzeit in der verwaltungsinternen Endabstimmung, um anschließend dem Bundestag vorgelegt zu werden, der ihn noch in diesem Jahr in Gesetzesform beschließen wird. Damit werden die Straßenbauprojekte des Bundes für das nächste Jahrzehnt festgeschrieben. Wie Bundesminister Dobrindt betonte, werde er dem Bundestag nur noch Projekte vorschlagen, die auch mit den vorhandenen Mitteln verwirklicht werden könnten, wobei für die Verkehrsbauten des Bundes in den nächsten Jahren deutlich mehr Mittel zur Verfügung stehen werden. Auf Vorschlag der bayerischen Straßenbauverwaltung soll die B 417 in drei Abschnitten auf vier Bahnen erweitert werden, und zwar von Geiselbullach bis Esting, Esting bis Fürstenfeldbruck-Ost und von Fürstenfeldbruck-Ost bis Buchenau. Dies geschehe u.a. - wie Staatsminister Joachim Herrmann dem Landtag im September 2015 mitteilte -, um die Aussichten auf eine vordringliche Einstufung angesichts der vorhersehbaren hohen Verkehrsbelastung weiter zu erhöhen. Damit trug die Staatsregierung dem Appell der Bürgermeister der Städte Fürstenfeldbruck und Olching sowie der Gemeinden Emmering und Maisach und einem Beschluss des Landtags Rechnung, den der Stimmkreisabgeordnete Reinhold Bocklet initiiert hatte. Der seinerzeit vonseiten des SPD-MdL Dr. Kränzlein vorgeschlagene wechselseitige dreispurige Ausbau der B 471 war sowohl von der Straßenbauverwaltung als auch der Ausschussmehrheit aus fachlichen Gründen abgelehnt worden.