Mittel für Erinnerungsort Olympia-Attentat Fürstenfeldbruck - Haushaltsausschuss des Landtags stimmt Antrag von Bocklet zu

Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags hat auf seiner gestrigen Sitzung den Antrag von Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet zur Förderung der Vorbereitung des Projekts des Landkreises Fürstenfeldbruck „Erinnerungsort Olympia-Attentat Fürstenfeldbruck“ im Rahmen des Nachtragshaushaltsplans 2016 einstimmig angenommen. Danach wird im Staathaushalt ein neuer Titel mit der Zweckbestimmung Förderung der Vorbereitung des Landkreisprojekts geschaffen und für das Jahr 2016 mit einem Ansatz von 20.000 Euro ausgestattet. In der Begründung des Antrags wird darauf verwiesen, dass der Landkreis Fürstenfeldbruck derzeit in Ergänzung zu dem Vorhaben im Münchner Olympiapark am ehemaligen Fliegerhorst Fürstenfeldbruck im Bereich des historischen Towers ein Projekt „Erinnerungsort Olympia-Attentat Fürstenfeldbruck“ konzipiert. Die beschlossenen Mittel sollen der Unterstützung des Landkreises bei der Vorbereitung und Konzeption eines Erinnerungsortes, z.B. durch inhaltliche Recherche der einschlägigen Akten im Staatsarchiv/Hauptstaatsarchiv, Durchführung eines weiteren wissenschaftlichen Fachsymposiums und Veranstaltungen im Rahmen der Erinnerungsarbeit vor allem im Bereich des historischen Towers dienen, der ab Ende 2015 von der Bundeswehr nicht mehr genutzt wird. Am 25. September diesen Jahres hatte bereits ein erstes Fachsymposium in den Räumen des Fliegerhorstes stattgefunden, das der Landkreis veranstaltet hat. Die fachliche Betreuung liegt wie bei der Gedenkstätte im Münchner Olympiapark bei der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, deren parlamentarischen Beirat auch Landtagsvizepräsident Bocklet angehört.