Vizepräsident Bocklet begrüßt Mietpreisbremse - 10 Kommunen aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck betroffen

Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet begrüßt den Beschluss des bayerischen Kabinetts zur sog. Mietpreisbremseverordnung. Mit der schnellen Umsetzung der bundesrechtlichen Ermächtigung ist Bayern eines der ersten Länder, das das Inkrafttreten der entsprechenden Bestimmungen zum 01. August 2015 ermöglicht. Im Landkreis Fürstenfeldbruck sind davon insgesamt 10 Kommunen betroffen, nämlich Egenhofen, Eichenau, Fürstenfeldbruck, Germering, Gröbenzell, Maisach, Olching, Puchheim, Schöngeising und Türkenfeld. Der Freistaat hat frühzeitig die erforderlichen statistischen Erhebungen durchführen lassen, um eine stabile Datenbasis für die Ermittlung der betroffenen Gemeinden zu bekommen. Dabei wurden die Städte und Gemeinden von Anfang an eingebunden. In den betroffenen Gemeinden darf die Miete künftig bei Neuabschluss eines Mietvertrages höchstens 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Ausgenommen von der Mietpreisbremse sind Neubauten und die erste Vermietung nach einer umfassenden Modernisierung. Wie Landtagsvizepräsident Bocklet betont, ist die Mietpreisbremse keine Allzweckwaffe gegen steigende Mieten. Sie sei aber ein wichtiger Baustein, der dazu beitragen könne, dass Wohnraum vor allem in Ballungsgebieten für die Menschen bezahlbar bleibe.