Bocklet: Gute Nachricht für die Kindergärten - Qualitätsbonus plus soll direkt an die Kindergärten fließen

Eine gute Nachricht für die Kindergärten im Landkreis nennt Stimmkreisabgeordneter Reinhold Bocklet die Entscheidung der Bayerischen Staatsregierung, den sogenannten „Qualitätsbonus plus“ wieder abzuschaffen und stattdessen das dafür vorgesehene Geld des Freistaates in Höhe von insgesamt 63 Millionen Euro direkt an die Kindergärten weiter zu reichen. Die CSU-Landtagsfraktion hatte dies bereits im Juli 2014 beschlossen. Die Förderung war als freiwillige Leistung angelegt, so dass die Gemeinden nochmals extra beschließen mussten, ob sie das Geld in Anspruch nehmen und den gleichen Betrag beisteuern. „Dieses Verfahren hat sich nicht bewährt, weil es regionale Unterschiede gab und es deshalb zu keiner bayernweit einheitlichen Verbesserung des Qualitätsniveaus für die Bildungs- und Erziehungsarbeit gekommen ist“, so der Landtagsvizepräsident. Mit der Entscheidung, die Mittel ab 01.01.2015 direkt und unbürokratisch an die Kindergärten weiter zu leiten, bekommen die betreffenden Einrichtungen nun deutlich mehr Geld. „Für eine Kindertagesstätte mit 50 Kindergartenkindern und 20 Krippenkindern, bedeutet dies, dass über 8.000 Euro mehr vom Freistaat und über 8.000,00 Euro mehr von der Gemeinde gezahlt werden, so dass eine derartige Tagesstätte insgesamt mehr als 16.000 Euro pro Jahr zusätzlich zur Verfügung haben wird“, erläutert MdL Bocklet weiter.

Der Basiswert, die Grundlage der Kindergartenfinanzierung, wird mit dem Beschluss des Kabinetts rückwirkend ab dem 01.01.2015 von 982,06 Euro auf 1.035,75 Euro erhöht. Sowohl der Bayerische Städtetag, als auch der Gemeindetag als kommunale Spitzenverbände begrüßten ausdrücklich den Beschluss der Staatsregierung zur Erhöhung des Basiswertes. Stimmkreisabgeordneter Bocklet betonte, dass der Freistaat und die Kommunen mit der Neuregelung ihre Bemühungen auf die finanzielle Besserstellung der Kindergärten und damit auf die Qualitätsverbesserung ihres Angebots richten. Damit könne mehr Personal für eine bessere Betreuung in den Kindergärten und Kinderkrippen finanziert werden, so der Abgeordnete.