Ende 2015 wird es im Kampf um die B 471 ernst - Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet antwortet den vier Bürgermeistern

Die ersten Ergebnisse der Bewertung der vom Freistaat Bayern für den Bereich der Bundesfernstraßen vorgelegten bayerischen Ausbauprojekte werden Ende dieses Jahres vorliegen. Das teilt Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet den vier Gemeindeoberhäuptern von Fürstenfeldbruck, Emmering, Maisach und Olching nach Rücksprache mit der Obersten Baubehörde mit. Der Brucker OB und die Bürgermeister der übrigen drei Gemeinden hatten sich an den Stimmkreisabgeordneten von Fürstenfeldbruck-Ost gewandt und ihn um Unterstützung für den vierspurigen Ausbau der B 471 von Geiselbullach nach Buchenau gebeten. Bocklet weist in seinem Antwortschreiben darauf hin, dass die angemeldeten Projekte derzeit einer fachlich neutralen Bewertung nach allgemein verbindlichen Kriterien unterzogen würden, bei der auch das Kosten-Nutzen-Verhältnis ermittelt und eine entsprechende Reihung vorgenommen werde. Erst danach beginne der Prozess der politischen Bewertung der einzelnen angemeldeten Straßenbaumaßnahmen. Dabei gehe es um die Festlegung der Prioritäten in Abstimmung mit den finanziellen Rahmenbedingungen, so der Landtagsabgeordnete. Wörtlich heißt es in dem Antwortschreiben: „Es ist daher sinnvoll, nach Vorliegen der ersten Ergebnisse der Bewertung nochmals in gemeinsamer politischer Anstrengung auf die besondere Bedeutung des vierspurigen Ausbaus der B 471 hinzuweisen und dabei insbesondere den Sondertatbestand der Konversion des bisherigen Bundeswehrstandortes Fürstenfeldbruck hervorzuheben.“ Bocklet betont den Bürgermeistern gegenüber, dass er bereits im März 2013 im Zusammenhang mit der bayerischen Projektanmeldung für den neuen Bundesverkehrswegeplan die Berücksichtigung der B 471 durch die Staatsregierung begrüßt und die verkehrliche Bedeutung und Dringlichkeit des vierspurigen Ausbaus dieser Bundesstraße unterstrichen habe.