Gedankenaustausch über erste Eindrücke und Erfahrungen als Stipendiatin der Stiftung Maximilianeum

 

Bildarchiv: Bayerischer Landtag, Fotograf Rolf Poss

Zu einem Gedankenaustausch über erste Eindrücke und Erfahrungen als Stipendiatin der Stiftung Maximilianeum traf sich 1. Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet mit der Studentin Mirjam Kümmerlin aus Olching im Maximilianeum. Die Abiturientin Mirjam Kümmerlin war mit der Abiturnote 1,0 von ihrer Schule, dem Gymnasium Olching, für die Stiftung Maximilianeum vorgeschlagen worden und hatte sich in zwei Auswahlverfahren für das Stipendium qualifiziert. Frau Kümmerlin studiert nun Chemie und Biochemie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und wohnt wie die übrigen 47 Stipendiaten im Maximilianeum, in dem auch der Bayerische Landtag seinen Sitz hat. Wie Landtagsvizepräsident Bocklet erklärt, vereint das Maximilianeum die besten Abiturienten aus Bayern und der Pfalz mit den Volksvertretern Bayerns unter einem Dach. Die Hochbegabten-Stiftung Maximilianeum ist in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts von König Maximilian II. gegründet und dafür das Maximilianeum errichtet worden. Ursprünglich wurden nur männliche Bewerber in die Stiftung aufgenommen. Dank einer Zustiftung der Wittelsbacher steht die Stiftung seit 1980 auch Frauen offen. Der Bayerische Landtag zog dort nach dem Zweiten Weltkrieg ein, nachdem das alte Parlamentsgebäude in der Prannerstraße durch Bomben total zerstört worden war. Er ist Mieter und Baulastträger. Mit seiner Miete werden die Stipendien der Stiftung Maximilianeum bezahlt.