Freistaat verbessert Breitbandförderung - Bocklet: Hohe Zuschüsse an Landkreisgemeinden

 

Der Freistaat Bayern hat im Rahmen seines großangelegten Breitbandausbaus die Förderkonditionen wesentlich verbessert. Dies teilt Landtagsabgeordneter Reinhold Bocklet mit. Ziel der überarbeiteten Breitbandrichtlinie ist es, eine flächendeckende Versorgung aller Kommunen mit schnellem Internet zu erreichen. Zur Finanzierung dieses bundesweit einzigartigen Förderprogramms für das schnelle Internet stellt Bayern Mittel in Höhe von insgesamt 1,5 Mrd. Euro zur Verfügung. Mit Ausnahme der Stadt Puchheim kommen nunmehr alle Gemeinden im Stimmkreis Fürstenfeldbruck-Ost im Rahmen der neuen Förderrichtlinien in den Genuss eines Fördersatzes in Höhe von 80 Prozent. Für Puchheim beträgt der Fördersatz 60 Prozent. Der Förderhöchstbetrag ist dort auf eine halbe Million Euro begrenzt. Bei den übrigen Gemeinden liegen die Förderhöchstbeträge zwischen 510.000 und 660.000 Euro. Zwei Gemeinden bilden im Hinblick auf ihren Flächenumfang eine Ausnahme. Für Egenhofen ist ein Förderhöchstbetrag von 820.000 Euro vorgesehen. Bei Maisach macht der Förderhöchstbetrag 710.000 Euro aus. Wie der Landtagsvizepräsident betont, dürfte bei keiner Landkreisgemeinde mehr der Breitbandausbau an mangelnder staatlicher Förderung scheitern.