Auszeichnungen für zwei Landkreisschulen - FOS/BOS Fürstenfeldbruck und Realschule Maisach Sieger im Landesschülerwettbewerb

 

Mit der FOS/BOS Fürstenfeldbruck und der Orlando-di-Lasso-Realschule Maisach haben zwei weiterführende Schulen aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck einen ersten Preis beim Schülerlandeswettbewerb „Erinnerungszeichen“ gewonnen. Dieser bayerische Geschichtswettbewerb stand in diesem Jahr unter dem Rahmenthema „Flussgeschichten“. Dabei ging es um die Bedeutung der bayerischen Fließgewässer für den Alltag der Menschen in Bayern – zum Beispiel für den Handel, für die Energiegewinnung, aber auch um das Aufspüren von „Erinnerungszeichen“, wie etwa Brücken oder Mühlen. Die Schülerinnen und Schüler gingen diesen Erinnerungszeichen über eine längere Zeit nach und drehten darüber Filme, schrieben Texte oder erstellten Spiele. Die Qualität der Arbeiten überzeugte die Juroren derart, dass sie die beiden Wettbewerbsbeiträge aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck in der jeweiligen Schulart an die erste Stelle setzten. Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet überreichte zusammen mit Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle in einer Feierstunde im Maximilianeum die Siegerurkunden an die beteiligten Schülerinnen und Schüler und die betreuenden Lehrerinnen und Lehrer.

Die FOS/BOS Fürstenfeldbruck wurde für eine Arbeit mit dem Titel „Faszination Amper-Flussgeschichte(n) aus den Landkreisen Fürstenfeldbruck und Dachau“ prämiert. Am Projekt der FOS/BOS Fürstenfeldbruck waren folgende Schülerinnen und Schüler der Klassen 13 a und 13 b beteiligt: Sophia Drexler, Franziska Dürr, Felicia Engelschall, Gabriele Etterer, Laura Holzner, Daniela Huber, Christian Parr, Theresa Sturm und Vito Würth. Sie wurden betreut von Studienrat Andreas Oertel.

Das Wettbewerbs-Thema der Orlando-di-Lasso-Realschule Maisach lautete „Das Luzienhäuschenschwimmen in Fürstenfeldbruck“ und befasste sich ebenfalls mit der durch den Landkreis fließenden Amper. Zu den Teilnehmern am Beitrag der Realschule gehörten folgende Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 a, 8 a, 8 b, 8c und 8 e: Michaela Andermann, Sophie Hackl, Anna Jakubsche, Sigena Krüger, Susanne Kühnel, Maria Pfundstein, Julia Pöller, Maximilian Roos, Ramona Scheidler und Simon Scholz. Sie wurden betreut von Studienrätin Barbara Hondl.

Landtagsvizepräsident Bocklet erklärte in seinem Grußwort „Ich halte es für sehr wichtig, dass sich Kinder und Jugendliche mit ihrer Heimat auseinandersetzen. Beim Wettbewerb „Erinnerungszeichen“ haben sie nach Spuren der Vergangenheit gesucht – in diesem Jahr insbesondere an Flüssen und Bächen. Sie haben erfahren, dass Flüsse die Menschen verbinden und zu allen Zeiten Leben und Wohlstand, aber auch Unheil bringen können.“

Träger des Wettbewerbs ist das Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst. Partner sind das Institut für Schulqualität und Bildungsforschung und das Haus der Bayerischen Geschichte. Im Jahr 2013/14 haben sich 810 Schülerinnen und Schüler aller Schularten in den Jahrgangsstufen 3 – 13 an dem Wettbewerb beteiligt. Zu den Sponsoren des Wettbewerbs gehörten u.a. die IHK für München und Oberbayern, der BUND Naturschutz und das Jugendherbergswerk.

Die nächste Runde des Schülerlandeswettbewerbs „Erinnerungszeichen“ steht unter dem Motto „Bayern und der 1. Weltkrieg“, für den der Einsendeschluss der 16. März 2015 ist.

Unsere Bilder zeigen jeweils von links nach rechts:

 

FOS/BOS Fürstenfeldbruck

Schulleiter: Oberstudiendirektor Otto Kolbe (hinten links), Betreuende Lehrkraft: Studienrat Andreas Oertel (hinten Mitte), Laudator: Oberstudiendirektor Dr. Alfred Kotter, Rottmayr-Gymnasium Laufen (hinten rechts), Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet (rechts) und vorne die Schülerinnen und Schüler der FOS/BOS Fürstenfeldbruck.

 

Orlando-di-Lasso-Realschule Maisach

Laudator: Seminarrektor Franz Hohmann, Staatliche Realschule Bad Kissingen, Betreuende Lehrkraft: Studienrätin Barbara Hondl, die Schülerinnen und Schüler der Orlando-di-Lasso-Realschule Maisach und Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet.