MdL Bocklet begrüßt Besuch von Innenminister Herrmann - Fürstenfeldbruck bei Regionalzughalten deutlich schlechter gestellt

 

Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet hat als Stimmkreisabgeordneter für Fürstenfeldbruck-Ost die Bereitschaft von Staatsminister Joachim Herrmann zur Probefahrt auf der S 4 im morgendlichen Berufsverkehr als Lichtblick begrüßt. Die Aktion war bei einem Treffen am Rande der Klausurtagung des CSU-Parteivorstandes im Kloster Andechs besprochen worden, bei dem die CSU-Mandatsträger MdB Gerda Hasselfeldt, MdL Reinhold Bocklet, Alex Dorow und Dr. Thomas Goppel sowie Landrat Thomas Karmasin den Minister u.a. auf die Dringlichkeit rascher Verbesserungen auf der S 4–West hinwiesen.

Stimmkreisabgeordneter Reinhold Bocklet bekräftigt auch als Kreisrat das vorrangige Anliegen des Landkreises, weitere Verbesserungen auf der S 4–West zu realisieren, da bislang den Forderungen des Landkreises mit der Flügelung der Verstärkerfahrt ab Buchenau 07.03 Uhr in Pasing seit Dezember 2013 und dem zusätzlichen Verstärker um 08.03 Uhr ab Buchenau im Dezember 2014 nur zum Teil gefolgt worden ist. Nachdem die Überarbeitung des Express-Konzepts des Landkreises die Machbarkeit nachgewiesen habe und bei der Verwirklichung der 2. Stammstrecke mit Verzögerungen gerechnet werden müsse, gewännen die Argumente des Landkreises, dass für eine Übergangszeit bereits heute Verbesserungen realisiert werden müssten, noch mehr an Gewicht, so MdL Bocklet. Er weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass bei der S 4 die Kreisstadt Fürstenfeldbruck im Vergleich zu anderen Kreisstädten wie Starnberg, Dachau oder Freising bei den Regionalzughalten deutlich schlechter gestellt ist. Die Anzahl der Fahrtmöglichkeiten dieser Kreisstädte nach München liegt zwischen knapp 20 Prozent und rd. 50 Prozent höher als in Fürstenfeldbruck. Gerade diese schnellen Regionalzüge würden von den Fahrgästen besonders intensiv genutzt, so Bocklet. Eine angebotsorientierte Ausweitung durch die Express-S-Bahnen für Fürstenfeldbruck könnte die große Lücke im Vergleich zu den anderen Kreisstädten etwas schließen und ggf. durch Verlagerungen auf diese Verkehre zur Entlastung stark frequentierter S-Bahnen beitragen.

Neben dem MVV hat auch die Bayerische Eisenbahngesellschaft BEG erklärt, dass man den Landkreisvorschlag verwirklichen könne, wenn der Freistaat die entsprechende Leistung bestellt und dafür die Gelder bereitgestellt werden. Schon vor längerem hat die DB Regio verlauten lassen, dass das Landkreiskonzept umsetzbar sei. Bocklet spricht sich deshalb nachdrücklich dafür aus, dass der Landkreis an der Forderung eines Stundentakts für die S 4 – Sprinter festhält. Wenn die Fahrt 7.03 Uhr ab Buchenau mit Flügelung in Pasing durchgeführt werde, könne dieselbe Zuggarnitur (ET 420) auch für alle anderen Fahrten des Stundentakts verwendet werden. Es sei dafür nur eine bauliche Maßnahme auf Bahnsteig 1 in Fürstenfeldbruck erforderlich.