Hasselfeldt und Bocklet in Dublin

 

Mit der Vorsitzenden der CSU-Landesgruppe, Gerda Hasselfeldt, MdB und dem 1. Vizepräsidenten des Bayerischen Landtags, Reinhold Bocklet, MdL gehörten der 22-köpfigen CSU-Delegation auf dem Parteitag der Europäischen Volkspartei (EVP) in Dublin die beiden führenden CSU-Politiker aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck an. Auf der Tagesordnung des EVP-Parteitags standen die Wahl des EVP-Spitzenkandidaten für die Europawahl am 25. Mai 2014 sowie die Verabschiedung des Wahlprogramms. Die Delegierten konnten im Gegensatz zu anderen europäischen Parteifamilien unter zwei Kandidaten auswählen, die beide als erfahrende Europapolitiker ausgewiesen sind. Das Rennen machte der langjährige luxemburgische Regierungschef Jean-Claude Juncker, auf den 382 Stimmen entfielen. Sein Mitbewerber, der frühere französische Außenminister und amtierende EU-Kommissar Michel Barnier konnte auf sich 245 Stimmen vereinigen. Die EVP ist der Zusammenschluss der christdemokratischen und konservativen Parteien in der Europäischen Union.

Bocklet hob hervor, dass die Parteispitzen nicht einen Kandidaten präsentierten, sondern – gut demokratisch – den Delegierten die Entscheidung unter zwei Bewerbern überließen. Der CSU-Vorstand hatte sich auf seiner letzten Sitzung ebenso wie die CDU für Jean-Claude Juncker ausgesprochen. MdB Hasselfeldt begrüßte, dass mit Juncker der langjährige Vorsitzende des Finanzministerrates der Euro-Zone, der sich in der Euro-Krise sehr bewährt habe, zum Spitzenkandidaten der Europäischen Volkspartei gewählt worden ist.