Ministerrat entscheidet über Beschussamt - Wirtschaftsministerin Ilse Aigner schreibt an MdL Bocklet und Dorow

 

Die endgültige Entscheidung über den künftigen Standort des Beschussamtes wird der Ministerrat treffen. Dies geht aus dem Antwortschreiben von Wirtschaftsministerin Ilse Aigner an die beiden Stimmkreisabgeordneten Reinhold Bocklet und Alex Dorow hervor. Beide Brucker MdL hatten sich an Aigner gewandt und sich für Fürstenfeldbruck als künftigen Standort des Münchner Beschussamtes eingesetzt. Wie Aigner mitteilt, werden die fachlichen Gutachten und Empfehlungen voraussichtlich in diesem Frühjahr vorliegen. Dann würden die mit der Materie betrauten Fachleute des Wirtschaftsministeriums dem Wirtschaftsausschuss des Landtags Bericht erstatten. Dabei werde über den aktuellen Stand bei der Standortvergabe und über die zugrunde liegenden Entscheidungskriterien informiert. Das letzte Wort habe das Kabinett. Bocklet und Dorow vertreten in diesem Zusammenhang den Standpunkt, dass bei vergleichbarer Standortqualität der beiden konkurrierenden Bewerber Fürstenfeldbruck und Landshut der Amperstadt der Vorzug gegeben werden müsse, um damit wenigstens einen kleinen Beitrag zum Ausgleich für den Verlust des gesamten Bundeswehrstandortes zu leisten. Beide Stimmkreisabgeordnete unterstreichen den großen Bedarf an öffentlichen und privaten Investitionen, der durch die Konversion des Bundeswehrstandortes notwendig werde. Mit den Baumaßnahmen für das Beschussamt, das in der Hasenheide in Fürstenfeldbruck angesiedelt werden soll, kann – wie aus dem Ministerin-Schreiben hervorgeht – frühestens im Herbst 2015 begonnen werden.