Bayerische Beamte im Besoldungsvergleich einsame Spitze Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet weist auf Gesetzesbeschluss hin

Die bayerischen Beamten sind im nationalen Besoldungsranking einsame Spitze. Darauf weist Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet nach dem Inkrafttreten des vom Landtag beschlossenen Gesetzes zur Anpassung der Besoldungsbezüge 2013/2014 hin. Durch die Anpassung nimmt der Freistaat wieder den Spitzenplatz vor dem Bund ein. Die erhöhten Bezüge waren unter Vorbehalt bereits im Mai ausgezahlt worden. Damit hat von allen Bundesländern nur Bayern das Ergebnis des Tarifabschlusses uneingeschränkt zeit- und inhaltsgleich übernommen. Baden-Württemberg verschiebt die Erhöhung für die Besoldungsgruppen ab A 12 um ein ganzes Jahr, darüber hinaus sollen dort bis 2020 11.600 Lehrerstellen abgebaut werden. In NRW gibt es sowohl 2013 als auch 2014 Nullrunden in der Beamtenbesoldung ab A 13. Dazwischen liegen die übrigen Bundesländer mit zeitlich und der Höhe nach unterschiedlichen Besoldungsanpassungen.