Landtag macht sich für Fugger-Express stark - Eisenbahngesellschaft kündigt größere Sitzabstände und Gepäckablagen an

Der Wirtschaftsausschuss des Bayerischen Landtags macht sich beim Fugger-Express einstimmig für den Stundentakt an allen Wochentagen stark. Das teilt der zuständige Stimmkreisabgeordnete, Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet, mit. Er hatte den Initiativantrag im Landtag eingebracht, um die Bahnhöfe Althegnenberg, Haspelmoor und Mammendorf noch besser im Rahmen des Stundentakt-Angebots des Fugger-Express zu bedienen. Bocklet erinnert daran, dass die Schienenanbindung der drei Bahnhöfe mit Einführung des Fugger-Express im Dezember 2008 zwar deutlich verbessert worden sei, dass aber gleichzeitig die damit in Aussicht gestellte Einführung des Stundentakts „durchgängig und an allen Wochentagen“ auf sich warten lasse. Inzwischen zeige der stetig wachsende Zuspruch an den drei Halten, so der MdL, dass hier die Weichen richtig gestellt wurden. Die deutlich verbesserte Zuganbindung habe erfreulicherweise zu einer Nachfragesteigerung geführt, die nicht nur aus der Bevölkerung der Bahnanliegergemeinden, sondern verstärkt auch aus den Orten nördlich und südlich der Bahnlinie und aus den Nachbarlandkreisen komme. Auf Kritik des Stimmkreisabgeordneten stieß allerdings das Verhalten der DB Regio, die bis jetzt noch kein Verbesserungsangebot zur Kapazitätserweiterung vorgelegt hat. Positiv bewertet Bocklet die Reaktion der Bayerischen Eisenbahngesellschaft auf eine Petition von Pro Bahn, der zufolge beim Fugger-Express die Sitzabstände nun auf 83 cm vergrößert und Gepäckablagen innerhalb des nächsten Halbjahres nachgerüstet werden.