Frauen Union Puchheim besuchte den Bayerischen Landtag

Eine Gruppe der Frauen Union Puchheim besuchte unter Leitung ihrer Vorsitzenden Christine Eger den Bayerischen Landtag. Die Teilnehmer konnten von der Tribüne aus die Debatte über die Neuregelung der Bestimmungen über die Beschäftigung von Mitarbeitern der Abgeordneten verfolgen. Daran schloss sich eine Diskussion mit Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet an, der die FU-Gruppe eingeladen hatte. Bocklet machte deutlich, dass die Beschäftigung von Angehörigen auch nach dem Jahr 2000 aus Gründen des Vertrauensschutzes rechtens gewesen sei und dass nur durch die offenbar missbräuchliche Praxis des einen oder anderen Abgeordneten der Eindruck der Rechtswidrigkeit entstanden sei. Das hätten auch zahlreiche Oppositionsabgeordnete so gesehen, die von dieser Regelung Gebrauch gemacht haben, allerdings bereits mit der Landtagswahl 2008 aus dem Landtag ausgeschieden seien. Im Jahr 2009 sei diese Regelung sogar von allen Fraktionen fortgeschrieben worden. Bocklet stellte aber klar, dass die Praxis der Verwandtenbeschäftigung nach dem ablehnenden Grundsatzbeschluss des Jahres 2000 heute nicht mehr in die politische Landschaft passe. Er bedauerte, dass nicht zuletzt durch die parteipolitisch zugespitzten Vorgänge das Ansehen des Landtags insgesamt gelitten habe. Dies könne aber die erfolgreiche Bilanz der CSU-Politik der letzten 5 Jahre nicht verdunkeln. Unser Bild zeigt die Gruppe der Frauen Union Puchheim zusammen mit Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet.