Leserbrief: Ausgabe des Kreisboten vom 24. Januar 2018

 

In der Ausgabe des Kreisboten vom 24. Januar 2018 wird von Ihrem Korrespondenten am Ende eines Artikels mit der Überschrift „Strabs sorgt für schlaflose Nächte“ davon berichtet, dass der Freie Wähler Hans Friedl „auf Angriffe gegen die FW von Vertretern der CSU, wie etwa Reinhold Bocklet(t), MdL“ gelassen reagiert habe, um mit folgendem wörtlichen Zitat fortzufahren: „Es macht uns nichts aus als Flegel bezeichnet zu werden. Wir haben das Ohr am Bürger, denn die FW sind in der Basis verwurzelt. Es scheint, dass die CSU es nicht mehr ist.“ Herr Friedl, der mir damit den Gebrauch des Wortes „Flegel“ unterstellt, wird keinen einzigen Beleg dafür finden, dass ich die Freien Wähler oder ihn je als Flegel bezeichnet habe. Wer allerdings solche „Flegelei“ nötig hat, um den scheint es nicht gut zu stehen.

In dem genannten Artikel wird auch die Behauptung von Friedl wiedergegeben, die einzige Partei, die von Anfang an gegen die Strabs gewesen sei, seien die FW gewesen. Das ist schlicht gelogen. Aus dem Plenarprotokoll des Bayerischen Landtags vom 25. Februar 2016 geht eindeutig hervor, dass der Sprecher der Freien Wähler, MdL Joachim Hanisch, in der damaligen Debatte über die Straßenausbaubeiträge für seine Fraktion wörtlich erklärt hat: „Wir haben uns für eine Soll-Lösung ausgesprochen.“ Damit haben auch die FW noch vor zwei Jahren das jetzt von ihnen heftig kritisierte System anerkannt. Auch hier gilt: Lügen haben kurze Beine.