Leserbrief - Der Gröbenzeller Gemeinderat Peter Falk hat mit seinen in Ihrer Ausgabe vom 12. Januar 2018 wiedergegebenen Äußerungen einen „echten Falk“ gelandet.

Der Gröbenzeller Gemeinderat Peter Falk hat mit seinen in Ihrer Ausgabe vom 12. Januar 2018 wiedergegebenen Äußerungen einen „echten Falk“ gelandet.

Obwohl Falk seit 1989 mit Unterbrechung zwischen 2003 und 2008 bis heute dem Gröbenzeller Gemeinderat angehört, macht er in erster Linie Dritte für den schlechten Zustand der im Miteigentum der Gemeinde Gröbenzell befindlichen und an den Freistaat vermieteten Gröbenzeller Polizeiinspektion verantwortlich.

Obwohl er die Olchinger Polizeiinspektion nach den Aussagen des Leiters, 1. Polizeihauptkommissar Hartwin Lang, bis jetzt nicht von innen gesehen hat, behauptet er, dass sie „viel zu eng“ sei, „als dass dort Olchinger und Gröbenzeller Polizisten vernünftig arbeiten könnten“.

Obwohl die bayerische Polizei mit aktuell 41.969 Stellen über so viel Personal wie noch nie verfügt (im Jahr 2008 waren es noch unter 38.000) und der Polizeisachhaushalt von 295 Mio. Euro im Jahr 2015 auf 383,7 Mio. Euro in diesem Jahr angestiegen ist, spricht Falk davon, dass die Polizei Besseres verdient habe als Vertröstungen. Richtig ist allerdings, dass die SPD im Landtag den Haushalten, die diese Steigerungen beinhalten, die Zustimmung verweigert hat.

Obwohl die Polizeibeamten wie die gesamte bayerische Beamtenschaft (einschließlich dem Richter Falk) im Besoldungsvergleich mit den anderen Bundesländern auch nach Einschätzung des Bayerischen Beamtenbundes gut dastehen, behauptet Falk, „die CSU hat die Polizei schlecht gespart“.

Mit dem von der Staatsregierung beschlossenen Sicherheitskonzept „Sicherheit durch Stärke“ werden im Übrigen von 2017 bis 2020 jedes Jahr zusätzlich 500 Stellen für die bayerische Polizei geschaffen. Das sind insgesamt 2.000 Polizeistellen mehr für spürbar mehr Präsenz und Sicherheit vor Ort.